Teile, aus der Originalfassung die in der"Public Edition" entfernt wurden haben den Weg zurück in die "Survive Edition" geschafft. Die Story ist wieder schlüssig, allerdings sind diese Teile sicherlich anstößig. Der Umfang des Buches mit 122 Tausend Worten auf 540 Seiten ist allerdings mehr als Abendfüllend. (Triggerwarnung!)

Hallo meine Leser,
Hier mal wieder ein kleines Update. Es war Irrsinn bei der Nachfrage des Buches den Druck und Versand selbst zu übernehmen. Das ist einfach nicht schaffbar! Die letzte Auflage hatte ein Volumen von dreihundertfünfzig Büchern. Die Anfragen aus den Bestellungen aus Facebook, Gayromeo und Whats App und war innerhalb von drei Wochen inklusive dem Versand weg. Ein Viertel Handvergabe, der Rest ermäßigte Büchersendung, ich habe noch drei Bücher im Regal das reicht auch für die Verlagsgespräche nicht mehr aus. Die Postfiliale in der Vogesenstrasse bekam mit mir eine Krise, die Sendungen nach Kroatien gingen mit der Luftpost über sieben Euro pro Stück raus, mit dem Restbestand der ungekürzten Originalfassung, die ich nicht mehr herausgebe, unter dem Strich ein fettes Minus. Es muss also jetzt doch ein Verlag her. Es kam oft die Frage, was ich daran verdient habe. Dem Buch lag ein Schreiben bei, indem ich die Zahlung von dreißig Euro für den weißen Engel auf Ivicas Grab freiwillig machte. Für mich letztendlich auch ein Test und um nicht den Zahlungseingang checken zu müssen. „Das Geld dafür war einfach da“ Das Feedback auf das Buch war „überwältigend“ der Zahlungseingang einfach lächerlich. Es spielt keine Rolle, denn das was ich mit dem Buch bezweckt habe, ist bereits geschehen. Das wichtigste Umfeld von Ivica Jan Seger-Višnjić ist versorgt, entschuldige wenn du nicht dabei warst.

Die erste erfolgreiche Lesung in Worms am Sonntag, war am 27.12.2015
Gefühlsbedingte Pausen die ich machte, um Luft holen und nicht loszuheulen, wurden verständnisvoll aufgenommen. und das war nicht selten.
Beim Teil "vier Patronen" hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

Natürlich war die Frage warum ich das Buch geschrieben habe. Diese Antwort blieb ich schuldig.
Hast du das Buch geschrieben weil du dich an Wotan rächen willst? Fragte ein Teilnehmer
Nein, wirklich nicht aber hat in den fünfzehn Jahren sowie auch in dem Viertel Jahr danach eine wichtige Rolle gespielt,
mit dem Resümee des endgültigen Abbruchs. Es sind meine Worte, ich wollte diese niemals für einen rachsüchtigen Satz verwenden.

mehr dann in der nächsten Woche
.

 

Kompakt geschrieben, wenige Dialoge, kein sinnfreier Fülltext. Gefühle und Fakten. Die ungekürzte Originalfassung bekommt keine ISBN, geht auch nicht online und bleibt ein limitierter Einzeldruck.
Es wird erneut ein limitierten Einzeldruck geben, da ich mich mitten in den Verlagsgesprächen befinde. Die vierte Auflage ist verfügbar #WSAV ist dann verfügbar und gekürzt auf nur 462 Seiten und 104.000 Wörter, Entschuldigung. Die Verlagsversion leider erst im Mai 2016. 
Die Version für den Kindle mit 380 Seiten ist im Juni 2016 geplant. Einstufung bisher in der Kategorie Sachbuch, da alle Ereignissse belegt sind.

Tag zwei     Puls 60     33 Grad     Stille
Aufwachen, die Erkenntnis kommt mit der ersten Träne,
irgendwann höre ich auf zu weinen, denn es bringt nichts,
wenn niemand kommt, der mir die Tränen wegwischt, ich weiß:
Eine so einzigartige Ehe darf und kann nicht so wertlos enden! Ich verdränge die Stunde Reanimation, denke, es gibt einen Weg, es gibt ein gemeinsames Leben für uns zwei. Du, mein Schatz, kommst zurück zu mir, und alles wird so wie es vorher war. Mit dem gestellten Hirngespinst fahre ich, forciert ein wenig erleichtert, in die Klinik. Mein Eintrag an diesem Tag, mit zitternden Händen halte ich das IPad und schreibe:
Facebook-Eintrag am Dienstag siebzehnter März Zweitausendfünfzehn,  Puls sechzig – dreiunddreißig Grad – STILLE - Tag zwei:
Die Maschinen bleiben an!
Mit Alkohol und Schlaftablette, kein natürlicher Schlaf, der erste Morgen ohne Dich ist die Hölle. Bin mit dem Hund gerade oben, habe die Empfindung, er sucht dich. Es war ein ganz normaler Montag aufstehen und zur Arbeit gehen – und plötzlich ändert sich alles – und wir wissen immer noch nicht – WARUM? Und, was ist überhaupt passiert? Ich weiß, dass das was gerade passiert nicht Jans Wille entspricht. Das lebensverneinende Dokument (Patientenverfügung) habe ich herausgesucht. Es liegt hier oben im Büro auf dem Tisch und da wird es vorerst noch bleiben. Ich beziehe das nassgeheulte Bett neu. Die letzte Nacht war geprägt von der elektrischen Stimme des Defibrillators "Analyse … Nicht empfohlen" und Deinen erschreckten Augen als ich Dich reanimierte. Nein! Mein Entschluss! Die Maschinen bleiben an!
Ich hab das Schlachtfeld gestern schon aufgeräumt, eine große Mülltüte voll mit medizinischen Resten, finde heute immer noch Tüten, Plastikhüllen und Schläuche und vieles anderes von gestern. Jan, dein neuer Job in dem Du deine berufliche Erfüllung gefunden hast, unser legendäre Gran Canaria Urlaub, unser Haus, unser Bilderbuch-Verhältnis, unsere schönste Zeit! Das darf jetzt nicht so Enden!
— mit Ivica Jan Seger-Višnjić hier: Universitätsklinikum Mannheim.